17.03.2016

Am 22. März 2016 ist Weltwassertag

Mehr als ein Job - Arbeit in der Wasserwirtschaft!

Der diesjährige Weltwassertag am 22. März 2016 steht unter dem Motto „Wasser und Arbeitsplätze“. Damit rücken die unterschiedlichen Berufsbilder in der Wasserwirtschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bieten vielseitige, krisenfeste Beschäftigungsmöglichkeiten.

 „In der Wasserversorgung zu arbeiten heißt, die Versorgung mit unserem wichtigsten Lebensmittel, dem Trinkwasser, sicherzustellen“, erklärte Richard Mastenbroek, Vorstandsmitglied der SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG.
24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr liefert die deutsche Wasserwirtschaft sauberes und schmackhaftes Trinkwasser, das direkt aus der Leitung genutzt werden kann. In Kaiserslautern werden für die Trinkwasserversorgung ausschließlich Grundwasser und das Quellwasser der Lauterspring genutzt. Das Wasser ist von einer so hohen Qualität, dass es einer Aufbereitung im eigentlichen Sinne nicht bedarf. In den Filterkesseln wird lediglich die natürliche Kohlensäure gebunden.
Bis das Wasser als Trinkwasser zu Hause aus dem Wasserhahn sprudelt, sind viele Arbeitsschritte nötig. 7,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser fördert SWK jährlich aus 19 Brunnen und der Quelle Lauterspring. Zur Aufbereitung stehen drei Wasserwerke und zur Speicherung 13 Hochbehälter zur Verfügung. Der tägliche Verbrauch liegt im Schnitt bei 23.100 Kubikmetern. „Versorgungssicherheit wird bei uns groß geschrieben, daher erfüllen wir alle Aufgaben zuverlässig mit qualifizierten Beschäftigten in vielfältigen Berufsfeldern“, so Mastenbroek. „In der Ausbildung führen wir junge Menschen an die spezifischen Anforderungen in der Wasserversorgung heran.“

Damit das auch in Zukunft so bleibt, haben die beiden größten Wasserversorger der Region, SWK und der Zweckverband Wasserversorgung Westpfalz, ein Wasserbewirtschaftungskonzept erarbeitet. „Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Wasserversorgung heißt, die natürlichen Ressourcen zu nutzen, ohne sie auszubeuten“, erläutert Mastenbroek. „Für eine zukunftssichere, ökologisch sinnvolle und ökonomisch vertretbare Versorgung stärken wir die dezentrale Struktur und optimieren die Nutzung.“ Daher hat SWK in den vergangenen Jahren große Investitionen in die Versorgungssicherheit getätigt. Zu nennen sind hier beispielsweise die Erneuerung des Wasserwerks Rote Hohl mit dem angegliederten Haus des Wassers, das als Informationszentrum dient, die Sanierung des Hochbehälters Weidengarten und die UV-Desinfektionsanlage im Wasserwerk Barbarossastraße.

Kläranlange der Stadt Kaiserslautern arbeitet energieautonom

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung gehen Hand in Hand. Mit der Entsorgung von Abwasser aus häuslichem, gewerblichem und industriellem Gebrauch werden Krankheiten und Seuchen vermieden und die Umwelt geschützt. Von den ersten Kläranlagen des 19. Jahrhunderts, mit denen Epidemien eingedämmt werden konnten bis zu der Anwendung von hochentwickelten technischen Verfahren war es ein langer Weg. Mittlerweile können auch Wertstoffe recycelt sowie Wärme und Energie aus dem Abwasser gewonnen werden. Hier gilt die Kläranlange der Stadt Kaiserslautern als vorbildlich. Seit Februar 2016 arbeitet die Anlage energieautonom. Das heißt, sie produziert mehr Strom als sie verbraucht. Der gezielte Einsatz neuester, umweltschonender Technologien bei der Ableitung und Behandlung anfallenden Schmutz- und Niederschlagswassers soll auch künftigen Generationen sauberes Wasser und eine gesunde Umwelt garantieren. „Im Abwasserbereich bieten wir viele interessante berufliche Tätigkeiten mit großem Entwicklungspotenzial“, erklärte Rainer Grüner, Vorstand der Stadtentwässerung Kaiserslautern. „Außerdem geben wir jungen Menschen die Möglichkeit zu einer zukunftsweisenden Berufsausbildung.“

Sichere Jobs in der Wasserwirtschaft

„Die Wasserwirtschaft wird morgen genauso gebraucht wie heute. Die Arbeit ist sicher, die Betriebe und Unternehmen wenden die branchenspezifischen Tarife oder die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes an und Arbeitsschutz wird hier groß geschrieben“, betont Alexander Stumpf, Betriebsratsvorsitzender der SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG. „Wasser und Arbeitsplätze bedeutet deshalb mehr als die Verrichtung eines Jobs. Es ist die Arbeit für das Gemeinwohl, für Umweltschutz und für die Sicherung der natürlichen Ressourcen. Wasser und Arbeitsplätze betrifft sowohl die derzeit lebenden als auch alle künftigen Generationen.“

Weitere Informationen unter:
swk-kl.de/wasserqualität
stadtentwaesserung-kaiserslautern.de

Mehr über die Arbeitsplätze in der Wasserwirtschaft erfahren Sie unter:
www.berufswelten-energie-wasser.de
blicksta.de/partner/34/.

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