Batteriespeicher - Neues Geschäftsfeld für SWK Stadtwerke Kaiserslautern

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Dowbload PDF: Projektarbeit FNK 11 | Quartierspeicher Zukunfstmodell für Stadtwerke | SWK-Stadtwerke-Kaiserslautern

Sie sind jung. Sie sind engagiert. Sie geben eine Empfehlung ab. Und fordern die Politik auf, einen gesicherten Rechtsrahmen zu schaffen.

Zwölf Mitarbeitende aus der Thüga-Gruppe bereiten sich im elften Führungsnachwuchskräfteprogramm (FNK 11) auf künftige Führungsaufgaben vor. Im Rahmen eines programmbegleitenden Projektes hat die Gruppe im Auftrag der SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG untersucht, unter welchen Bedingungen Batteriespeicher zu einem neuen Geschäftsmodell taugen.

Die Energielandschaft unterliegt einem fundamentalen Wandel. Der Anteil der erneuerbaren Energie steigt, die Frage nach Speichermöglichkeiten wird drängender. Stadtwerke machen sich auf den Weg vom Energieversorger zum Energiedienstleister. Das braucht neue Geschäftsfelder. Batteriespeicher könnten, nach Einschätzung der Gruppe unter Leitung von Christine Langolf und Daniel Strauß, beide SWK, ein solches Geschäftsfeld abgeben. Von den zurzeit am Markt vorhandenen Speicherlösungen favorisieren sie Lithium-Ionen-Batterien als technisch und wirtschaftlich führende Technologie.

Schwarmspeicher bieten kommerzielle Nutzung

Planen für Sie die Zukunft der Energieversorgung: Christine Langolf und Daniel Strauß | SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG

In verschiedenen Szenarien haben sie Einsatzmöglichkeiten bei unterschiedlichen Zielgruppen geprüft. „Stadtwerke könnten Batteriespeicher beispielsweise für die Bereitstellung von Regelenergie verwenden“, erklärt Christine Langolf. „Industriekunden wiederum könnten Speicher für ihr Spitzenlastmanagement heranziehen. Bei Privathaushalten spielen Batterien bei der Erhöhung des Eigenverbrauchs im Zusammenhang mit PV-Anlagen eine Rolle.“ Unter den aktuellen Bedingungen lässt sich für Privat- und Industriekunden kein wirtschaftlich sinnvolles Modell entwickeln. Doch liegt im Zusammenspiel von Stadtwerken und Privatkunden durchaus eine Chance. „Wir haben festgestellt, dass gerade bei einem Schwarmspeicher und der kombinierten Nutzung des Speichers durch Privathaushalte und einem Stadtwerk Potenzial für ein wirtschaftlich sinnvolles Geschäftsmodell liegt“, resümiert Daniel Strauß.

Batteriespeicher bilden virtuelles Kraftwerk

Dahinter verbirgt sich die Idee, dass nicht jeder Haushaltskunde in einen Speicher investiert, sondern das Stadtwerk Speicherkapazität aus einem Großspeicher für diese Kundengruppe zur Verfügung stellt. Denkbar wären Quartierslösungen. Mehrere dieser dezentralen Batteriespeicher könnten dann durch das Stadtwerk zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschlossen werden, um Regelenergie bereitzustellen. Doch ein solches Geschäftsmodell braucht einen gesicherten rechtlichen Rahmen, der die gesetzlichen Umlagen definiert. Daher sind Gesetzgeber und Verbände aufgefordert, diesen Rahmen zu schaffen. Auch in Bezug auf Abgaben und Steuern besteht Handlungsbedarf, da je nach Situation die Regelungen uneinheitlich sind.

Erfahren Sie mehr über die E-Mobiliy Dienstleistungen der SWK Stadtwerke Kaiserslautern.

Die Projektarbeit wurde im Rahmen des FNK-Projektes innerhalb eines Jahres erstellt. Inhalte dieser Arbeit beziehen sich auf den zu diesem Zeitpunkt gültigen Gesetzesrahmen. Die Arbeit dient im Wesentlichen der Vorstellung des Geschäftsmodells Quartierspeicher und gibt einen guten Überblick über die Thematik ohne allzu sehr in die Details einzugehen.

Quartierspeicher

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