Ein Windpark entsteht nicht von heute auf morgen. Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme vergehen mehrere Jahre. Alles beginnt damit, geeignete Flächen und Partner zu finden. Mit der Ortsgemeinde St. Julian und den privaten Flächeneigentümern haben die Stadtwerke diesen ersten Schritt bereits erfolgreich gemacht. Das Projekt ist spannend. Gemeinsames Ziel ist es, mit einem Windpark regionale Potenziale verantwortungsvoll zu nutzen und langfristige sowie nachhaltige Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Bei dem Konzept der SWK steht die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kaiserslautern und der Pfalz im Vordergrund. Die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein mit Ihren 41 Ortsgemeinden hat zudem einen richtungsweisenden Solidarpakt entwickelt, der die sehr unterschiedlichen Einnahmen der jeweiligen Gemeinden aus den EEG-Umlagen gerechter in der ganzen Verbandsgemeinde verteilt.
Im Gespräch mit Philipp Gruber hat er den Stadtwerken zudem seine Idee vorgestellt, diesen Solidarpakt zu erweitern und möglichst einen relevanten Anteil aller kommunalen Einnahmen aus erneuerbaren Energien solidarisch zu verteilen. Das regionale Modell stellt die Wertschöpfung in den Fokus. Das ist der entscheidende Unterschied zu den Angeboten vieler großer Mitbewerber. Die Gemeinde St. Julian, der ein Großteil der Fläche gehört, auf dem der Windpark entstehen soll, hat bereits grünes Licht gegeben. Die SWK haben im Jahr 2024 mit der Projektierung der Anlagen begonnen.
Die Zusammenarbeit ist seit der ersten Stunde von großem Vertrauen geprägt. Die Stadtwerke, die sich als Energiepartner der Pfalz verstehen, legen großen Wert auf Augenhöhe. Das bestätigt auch Ortsbürgermeister Philipp Gruber: „Die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie die sorgfältige fachliche Prüfung, geben mir ein großes Vertrauen in dieses Projekt. Nicht zuletzt, weil wir über alle Erfolge und nächsten Schritte aktiv informiert werden. Eine nachhaltige Energieversorgung ist ein zentraler Faktor für die Zukunft unserer Gemeinde. Dass bei dem Konzept der SWK auch noch die Gemeinde, die Region und damit auch alle Bürgerinnen und Bürger partizipieren, macht es besonders wertvoll für uns.“
Dass die Zusammenarbeit vorbildlich funktioniert, bestätigen auch die Stadtwerke. Konstantin Kosin, Bereichsleiter „Erneuerbare Energien“ betont, wie wichtig auch ihm der direkte Draht zur Gemeinde ist: „Für uns steht immer die regionale Wertschöpfung im Vordergrund. Wir wollen ein verlässlicher Partner auf Augenhöhe sein und als solcher suchen auch wir zuverlässige Mitstreiter, die gemeinsam mit uns die regionale Energiewende vorantreiben. In St. Julian haben wir diese gefunden. Als Energiepartner der Pfalz ist es uns wichtig, in der Region auch Präsenz zu zeigen. Deshalb waren wir beispielsweise im letzten Jahr auch auf der Kerwe in Gumbsweiler vertreten. Wir stehen außerdem regelmäßig in engem Austausch mit dem Ortsbürgermeister und der Gemeinde. Unser Selbstverständnis ist, dieses Projekt für alle Beteiligten gemeinsam zum Erfolg zu führen“.
In einem persönlichen Gespräch mit dem Ortsbürgermeister Philipp Gruber und dem 1. Beigeordneten Thomas Wendland hat das Team „Erneuerbare Energien“ der SWK über die Erfolge sowie die nächsten Schritte informiert. Mit dem geplanten Windpark können künftig rund 3.500 durchschnittliche Haushalte mit Strom versorgt werden (Durchschnitt 4.000 kWh/Jahr).
